Montag, 17. April 2017

Shadow War: Armageddon - Einführung und Geländeaufbau


Endlich haben wir ein Spiel gefunden, das wir beide auf Anhieb toll finden und das noch dazu "brandneu" auf dem Markt ist. Brandneu ist wahrscheinlich ein wenig übertrieben, da dieses Spiel bereits schon vor Jahren unter den verschiedensten Namen bei Games Workshop gab.
Es ist eine Neuauflage von Necromunda und hat doch ein paar Regelveränderungen erfahren.


Ich selbst bin mit den Vorgängern noch gar nicht in Berührung gekommen, aber das Spielprinzip - eine Mischung zwischen Tabletopskirmisher und Rollenspiel - reizt mich total.

Also haben wir uns beide gleich mal die Starterbox vorbestellt, abgeholt und zusammen angefangen das Gelände aufzubauen. Das Originalgelände von Games Workshop finde ich total gelungen. Über die Passgenauigkeit und den tollen Detailgrad brauchen wir auch nicht diskutieren - einfach traumhaft. Allerdings ist in der Aufbauanleitung die ein oder andere Zahl nicht ganz richtig abgedruckt gewesen. Doch alle Teile waren vorhanden und wir konnten das Gelände getreu dem Aufdruck schnell "nachbauen".



Nicht genug - Chris hat es sich nicht nehmen lassen und auch noch von Mantic das Battlezone Gelände gekauft. Hier habe ich ihn des Öfteren laut nörgeln gehört, da es vor allem keine Anleitung gab, weder in gedruckter noch in digitaler Form. 

Nach einem zusätzlichen Nachmittag intensiven Bastelns haben wir Fortschritte gemacht. Ich kann nun das Aufstöhnen beim Zusammenbau des Manticgeländes total verstehen.
Hier unsere weiteren Ergebnisse:


 

Nachdem wir das Gelände zusammengeklebt hatten, ging es an das Grundieren und Bemalen. Wegen der Masse an Teilen haben wir uns dafür entschieden die meisten Einzelteile bereits mit einer silbernen Grundschicht zu besprühen, die uns im Nachhinein Arbeit ersparen soll.



Alles grundiert - ab in die Küche
Jetzt geht das Malen los. Auch hier haben wir es uns ein wenig einfacher gemacht. Mit Hilfe der Airbrush haben wir Rosteffekte mit Braun und Orange hinzugefügt und die Geländer gelb angemalt.
Gewasht wurde es großzügig mit Quickshade "Strong Tone" von Armypainter. Das war eine Sauerei. XD 
Außerdem ein kleiner Tipp: alten, großen Pinsel nehmen, verschiedene Einweghandschuhe besorgen, viele Unterlagen auf den Tisch (am besten eine billige Plastikunterlage von einem schwedischen Einrichtungshaus). Das ganze haben wir am Schluss einfach entsorgt, da es bis zum Sankt Nimmerleinstag zusammenkleben würde.


Ab zum Trocknen 
Das Zeug hat einen strengen Eigengeruch - wer hier nicht leicht benommen am nächsten Tag mit Kopfweh aufwachen möchte, sollte das ganze draußen trocknen lassen. 
Ein weiterer Tipp: legt die Boxen, in denen ihr die frisch mit Quickshade bepinselten Geländestücke transportiert, beispielsweise mit Alufolie aus, da Quickshade immer noch flüssig ist und euch sonst die Boxen ruinieren würde.



noch etwas trocknen in der Sonne: (Auf dem Autodach war die Sonne als erstes ^^)



Jetzt noch Trockenbürsten und letzte Highlights
und das Gelände ist spielfertig. Natürlich hätte man das Ganze auch ein wenig detaillierter machen können. Aber das Gelände ist nicht für die Vitrine, sondern zum Spielen und außerdem steht man immer ein wenig weiter weg, sodass manche Details einfach nicht sichtbar wären.







Wie sieht euer Gelände aus? 
Habt ihr Fragen? Nur raus damit!

greetings 
glue

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